KI-generierte Darstellung: eine runde Brandschutzklappe aus Edelstahl, quer liegend, mit rot markiertem Ring, geöffnetem Klappenblatt und angebautem schwarzem Stellantrieb auf einer hellen Arbeitsfläche.

Brandschutzklappen-Prüfung: Fristen, Ablauf und Dokumentation

Stand: September 2026 · Fachlich geprüft vom Fachbereich Brandschutzklappen

Die Brandschutzklappen-Prüfung ist die wiederkehrende Funktionsprüfung von Brandschutzklappen in raumlufttechnischen Anlagen. Sie stellt sicher, dass die Klappen im Brandfall zuverlässig schließen und die Ausbreitung von Feuer und Rauch über die Lüftungsleitungen verhindern.

KI-generierte Darstellung

Brandschutzklappen-Prüfung auf einen Blick

Was
Wiederkehrende Funktionsprüfung von Brandschutzklappen inkl. Sicht-, Funktions- und Ansteuerungsprüfung sowie Dokumentation.
Für wen
Betreiber von Gebäuden mit Lüftungsanlagen — Krankenhäuser, öffentliche Gebäude, Labore, Pharma, Industrie und Gewerbe.
Norm
DIN EN 15650 (Produktnorm und Fristengrundlage). Dazu Musterbauordnung mit MVV TB und M-LüAR, Arbeitsschutzrecht sowie die Prüfverordnung des Landes.
Intervall
Nach Einbau, danach in der Regel halbjährlich; Verlängerung auf jährlich bei zwei mängelfreien Prüfungen möglich.
Kosten
Preis nach Bestandsaufnahme — abhängig von Einbausituation und Menge.
Ergebnis
Normgerechtes Prüfprotokoll je Klappe als Betreibernachweis; jeder Befund dokumentiert und bewertet.

Was ist eine Brandschutzklappe – und warum muss sie geprüft werden?

Eine Brandschutzklappe ist eine Absperrvorrichtung in Lüftungsleitungen, die im normalen Betrieb geöffnet ist und sich im Brandfall automatisch schließt. Ausgelöst wird der Schließvorgang durch einen thermischen Auslöser (Schmelzlot), dessen Nennauslösetemperatur höchstens 72 °C beträgt. So wird verhindert, dass sich Feuer und Rauch über die Lüftungskanäle in andere Brandabschnitte, Geschosse oder Gebäudeteile ausbreiten. In Wänden und Decken übernehmen Brandschutztüren und -tore diese Aufgabe; in den Lüftungsleitungen tut es die Brandschutzklappe.

Dieser Schutz wirkt nur, wenn die Mechanik einwandfrei funktioniert. Verklebte, korrodierte, verschmutzte oder blockierte Klappen sind der häufigste Grund, warum eine Klappe im Ernstfall nicht vollständig schließt. Deshalb ist die regelmäßige Funktionsprüfung vorgeschrieben — sie ist Teil der Betreiberverantwortung, und ihre Dokumentation ist der Nachweis darüber.

Wie oft müssen Brandschutzklappen geprüft werden?

Kurz

Brandschutzklappen werden nach dem Einbau und anschließend regelmäßig funktionsgeprüft — im Standard mindestens halbjährlich. Verlaufen zwei aufeinanderfolgende Prüfungen ohne Beanstandung, ist nach der Empfehlung des VDMA-Einheitsblatts 24000 eine Verlängerung auf ein jährliches Intervall möglich.

Die Fristen trägt die Produktnorm DIN EN 15650, dazu kommt die Empfehlung des VDMA-Einheitsblatts 24000. Bauordnungsrechtlich gelten daneben die Musterbauordnung mit ihren zugehörigen Vorschriften — darunter die M-LüAR — in Verbindung mit der jeweiligen Landesbauordnung sowie die Angaben des Klappenherstellers. Wo die Prüfverordnung des Landes greift, ist zusätzlich eine Prüfung durch Prüfsachverständige vorgesehen.

Neben Eigentümer und Betreiber steht der Arbeitgeber in eigener Verantwortung: Das Arbeitsschutzrecht verlangt eine Gefährdungsbeurteilung, und die daraus abgeleitete Prüfung soll den Abstand von einem Jahr nicht überschreiten.

Der Regelfall in zeitlicher Folge

  1. Nach Einbau / Inbetriebnahme

    Erforderliche Prüfung
    Prüfung des ordnungsgemäßen Schließens
    Grundlage
    MVV TB Anhang 14, Herstellervorgaben

    Diese erste Prüfung veranlasst der Bauherr; durchgeführt wird sie durch den Errichter.

  2. Laufender Betrieb — der Standardfall

    Erforderliche Prüfung
    Funktionsprüfung, im Regelfall halbjährlich
    Grundlage
    DIN EN 15650 — höchstens sechs Monate, sofern keine nationale Vorgabe besteht
  3. Nach 2 mängelfreien Prüfungen

    Erforderliche Prüfung
    Verlängerung auf jährlich
    Grundlage
    Empfehlung des VDMA-Einheitsblatts 24000

Für Klappen nach DIN EN 15650 ist nicht eindeutig geregelt, ob die Sechsmonatsprüfung zwingend ist. Das VDMA-Einheitsblatt 24000 hält zwei halbjährliche Prüfungen und danach ein jährliches Intervall für ausreichend — das ist eine Empfehlung des Fachverbands, keine Vorschrift. Maßgeblich bleiben die Unterlagen Ihrer Klappe und die Vorgaben Ihres Bundeslandes.

Sonderfälle — zusätzlich zum Regelfall

  • Anlagen nach Prüfverordnung (je nach Bundesland)

    Erforderliche Prüfung
    Prüfung durch Prüfsachverständige, Abstand drei Jahre
    Grundlage
    M-PrüfVO
  • Bei einer Instandhaltungsmaßnahme

    Erforderliche Prüfung
    Funktionsprüfung im Rahmen der Maßnahme, unabhängig davon mindestens jährlich
    Grundlage
    MBO, DIN 31051, DIN EN 13306
  • Arbeitsschutz — Pflicht des Arbeitgebers

    Erforderliche Prüfung
    Funktionsprüfung nach Gefährdungsbeurteilung, mindestens jährlich
    Grundlage
    ArbSchG mit ArbStättV, ASR, BetrSichV
  • Nach Umbau / wesentlicher Änderung

    Erforderliche Prüfung
    erneute Funktionsprüfung
    Grundlage
    M-LüAR

Was wird bei der Prüfung geprüft?

  • Sichtprüfung: Zustand von Klappenblatt, Gehäuse und Dichtungen, Korrosion, Verschmutzung und Ablagerungen.
  • Funktionsprüfung: vollständiges Schließen und Wiederöffnen sowie einwandfreie Auslösung des thermischen Auslösers.
  • Ansteuerung: elektrische bzw. pneumatische Auslösung, Endlagenmeldung und Einbindung in die Gebäudeleit- oder Brandmeldetechnik. Mehr dazu bei der RLT-Anlagenwartung und Hygieneinspektionen.
  • Gängigkeit und Dichtheit: Leichtgängigkeit des Mechanismus und dichtes Schließen des Klappenblatts.
  • Dokumentation: Prüfprotokoll je Klappe mit eindeutiger Kennzeichnung, Mängelvermerk und Freigabe.

Welche Normen und Vorschriften gelten?

RegelwerkWas es regelt
Musterbauordnung (MBO)Bauordnungsrechtlicher Rahmen für Betrieb und Instandhaltung. Zugehörige Vorschriften sind die MVV TB und die M-LüAR.
MVV TBMuster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen. Anhang 14 verlangt, dass Brandschutzklappen nach dem Einbau durch ordnungsgemäßes Schließen überprüft werden. Die Prüfung im laufenden Betrieb regelt die MVV TB nicht.
M-LüARMuster-Lüftungsanlagen-Richtlinie — Anforderungen an Lüftungsanlagen, zugehörige Vorschrift zur Musterbauordnung.
M-PrüfVOPrüfung durch Prüfsachverständige im Abstand von drei Jahren. Welche Anlagen erfasst sind, hängt vom Bundesland ab.
DIN EN 15650Produktnorm für Brandschutzklappen und Grundlage der CE-Kennzeichnung. Sie fordert außerdem die wiederkehrende Prüfung in Abständen von höchstens sechs Monaten, sofern keine nationalen gesetzlichen Vorgaben bestehen.
DIN EN 1366-2 / 13501-3Feuerwiderstandsprüfung und Klassifizierung (z. B. EI 90 S).
VDMA 24000Einheitsblatt „Funktionsprüfungen von Brandschutzklappen nach DIN EN 15650“. Fasst Prüfanlässe, Verantwortliche und Intervalle zusammen und empfiehlt zwei halbjährliche Prüfungen, danach ein jährliches Intervall.
DIN 31051 / DIN EN 13306Grundlagen und Begriffe der Instandhaltung. Beide werden für die Instandhaltung von Brandschutzklappen als Grundlage genannt.
ArbSchG mit ArbStättV, ASR, BetrSichVArbeitsschutzrecht. Verpflichtet den Arbeitgeber; das Intervall folgt aus der Gefährdungsbeurteilung und soll ein Jahr nicht überschreiten.

Prüfung, Wartung und Austausch – der Ablauf bei Sperlich

Wir prüfen Brandschutzklappen normgerecht, dokumentieren jeden Befund und liefern eine lückenlose Dokumentation als Betreibernachweis. Werden Mängel festgestellt, erstellen wir auf Wunsch ein Angebot für die Instandsetzung.

  1. Bestandsaufnahme: Erfassung aller Klappen inkl. Standort, Typ und Zugänglichkeit — auf Wunsch als digitales Klappen-Register.

  2. Prüfung vor Ort: Sichtprüfung auf Schäden, Korrosion und Einbaulage, Funktionstest der Auslöseeinheiten und Kontrolle der Ansteuerung — jede Klappe durch eine befähigte Person.

  3. Mängelbewertung: Jeder Befund wird bewertet und mit der erforderlichen Maßnahme dokumentiert. Auf Wunsch erhalten Sie ein Angebot für die Instandsetzung — Reparatur, Reinigung oder Austausch.

  4. Dokumentation: Lückenlose Protokollierung aller Prüfungen für Betreiber, Wartungsunterlagen und Behörde — ein Prüfprotokoll je Klappe.

  5. Nächster Prüftermin: Der Bericht nennt den nächsten fälligen Prüftermin je Klappe. Dazu die automatische Erinnerung vor Ablauf der nächsten Prüffrist über unseren Prüf-Kalender.

Ist ein Austausch nötig, übernehmen wir ihn ebenfalls — Prüfung und Austausch kommen aus einer Hand.

Erfahrung und Qualifikation

Sperlich prüft über 10.000 Brandschutzklappen pro Jahr. Unsere Prüfer sind als befähigte Personen für die Prüfung von Brandschutzklappen geschult — beim TÜV sowie bei den Herstellern Strulik, TROX und Wildeboer.

Was Sie am Ende in der Hand halten — der Prüfbericht

Kurz

Am Ende jeder Prüfung steht ein Prüfbericht: ein Protokoll je Klappe mit Kennzeichnung, Befund, Bewertung und der erforderlichen Maßnahme, dazu die Übersicht über alle geprüften Objekte. Die Dokumentation dient dem Betreiber als Nachweis gegenüber Behörden, Sachversicherern und der Feuerwehr.

Mangelseite aus einem Brandschutzklappen-Prüfbericht: Prüfpunkt 11 „Inspektionsöffnung“ mit der Bewertung „zu beheben“ und einer roten Markierung am Rand. Darunter die Zeilen „Bemerkung: Keine Revisionsklappe vorhanden“ und „Maßnahme: Bitte eine Revisionsklappe nachrüsten“ sowie ein Foto einer Lüftungsleitung mit aufgerissener Dämmung. Die folgenden Prüfpunkte tragen „i.O.“ und eine grüne Markierung.
Ausschnitt aus einer Mangelseite des Musterberichts, unverändert und vergrößert dargestellt. Im gedruckten Bericht ist das Befundfoto 36 mm breit — hier ist es größer als im Original, damit erkennbar bleibt, was es zeigt.

So steht ein Befund im Bericht: der Prüfpunkt, seine Bewertung, die erforderliche Maßnahme und das Foto dazu. Grün und Rot stehen nebeneinander — auch was in Ordnung ist, wird protokolliert. Werden Mängel festgestellt, erstellen wir auf Wunsch ein Angebot für die Reparaturen.

Der letzte Satz ist eine Leistungsgrenze und keine Formulierung: Die Instandsetzung ist ein eigener, beauftragter Schritt und nicht im Prüfumfang enthalten.

Woraus der Prüfbericht besteht

Sechs Bestandteile, jeder am Musterbericht nachgeprüft (07.09.2026). Aufklappen zeigt, was darin steht — und wofür Sie ihn im Alltag brauchen.

Anschreiben

Mit Kunde, Auftragnehmer, Bezeichnung der Prüfung und Unterschrift des Prüfers. Dazu die Anlagenliste.

Wofür Sie das brauchen: Ordnet den Bericht einem Auftrag und einem Prüfer zu — der erste Punkt, den ein Auditor sucht.

Prüfobjekt-Verzeichnis

Alle Prüfobjekte, je Objekt die Zahl der Risiken und der Bewertungen, dazu die Seite, auf der das Objekt im Bericht steht.

Wofür Sie das brauchen: Der Einstieg für eine Begehung: welches Objekt, wie viele offene Punkte, auf welcher Seite. Ohne den ganzen Bericht zu lesen.

Übersicht Bewertungen

Jeder Prüfpunkt einmal, über alle Prüfobjekte gezählt. In zwei Blöcken: die Prüfpunkte nach „i.O.“, „n.i.O.“, „zu beheben“ und „nicht zutreffend“, dazu die Instandsetzungen nach „erledigt“ und „nicht erledigt“.

Wofür Sie das brauchen: Die eine Seite, die man einer Hygienekommission oder der Geschäftsführung vorlegt, statt des ganzen Berichts.

Detailseite je Prüfobjekt

Gebäude, Etage, Anlage, Einmauerung, Zu-/Abluft, Hersteller, Status und Prüfintervall, dazu die Prüfpunkte mit Bewertung — im Muster 25 Positionen in sieben Gruppen, von „Komponenten“ bis „Gesamtbewertung“.

Wofür Sie das brauchen: Der Nachweis für ein einzelnes Objekt, einzeln vorlegbar — etwa wenn nur eine Klappe strittig ist.

Befund am Prüfpunkt

Bemerkung, Maßnahme und Foto, unmittelbar am betroffenen Punkt.

Wofür Sie das brauchen: Die Arbeitsanweisung für die Instandsetzung, mit Beleg. Direkt weitergebbar an Haustechnik oder Fachfirma.

Prüfgrundlage

Je Prüfobjekt die Angabe der Prüfung nach DIN EN 15650 und ein Prüfintervall (im Muster: jährlich).

Wofür Sie das brauchen: Zeigt dem Prüfer und dem Auditor, nach welcher Grundlage geprüft wurde und wann die nächste Prüfung fällig ist.

Zwei Seiten, die den ganzen Prüfbericht zusammenfassen

Seite „Übersicht Bewertungen“ aus dem Musterbericht: zwei Tabellen, in denen jeder Prüfpunkt einmal aufgeführt ist, mit gezählten Bewertungen in den Spalten Erledigt, Nicht erledigt beziehungsweise i.O., n.i.O., zu beheben und nicht zutreffend.

Übersicht Bewertungen · Ausschnitt, läuft nach unten weiter

Jeder Prüfpunkt einmal, über alle Prüfobjekte gezählt und nach Bewertung getrennt. Das Muster zeigt Mängel, weil sich erst daran zeigt, wie eine Dokumentation mit einem Befund umgeht.

Seite „Prüfobjekt Verzeichnis“ aus dem Musterbericht: eine Liste von 16 Brandschutzklappen mit Kennung, Zahl der Risiken, Zahl der Bewertungen und Seitenverweis, abgeschlossen durch die Zeile „Gesamt: 16“ mit 8 Risiken und 316 Bewertungen.

Prüfobjekt Verzeichnis · vollständige Seite ohne Fußzeile

16 Brandschutzklappen, für jede die Zahl der Risiken und der Bewertungen und die Seite, auf der sie steht. Die Zeile „Gesamt“ nennt 16 Objekte, 8 Risiken und 316 Bewertungen — Systematik und Größenordnung auf einen Blick.

Was kostet eine Brandschutzklappen-Prüfung?

Kurz

Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Klappen, ihrer Zugänglichkeit und der Einbausituation. Ausschlaggebend ist der Prüfaufwand pro Klappe; bei größeren Liegenschaften sinkt der Preis je Einheit.

Wir nennen den Preis nach einer kurzen Bestandsaufnahme — er hängt von der Einbausituation und der Menge ab. Damit wissen Sie vor der Beauftragung, was auf Sie zukommt.

Prüftermin anfragen

Der erste Schritt ist eine kurze Bestandsaufnahme — danach nennen wir den Preis.

Sonderfall: asbesthaltige Brandschutzklappen

Ältere Brandschutzklappen — vor allem Baujahre bis Mitte der 1990er — können asbesthaltige Dichtungen oder Bauteile enthalten. Ihr Ausbau und Austausch erfordert ein spezielles Schutz- und Entsorgungskonzept nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 519). Wird bei der Prüfung ein Asbestverdacht festgestellt, stimmen wir das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

Mehr dazu auf unserer Seite zum Austausch asbesthaltiger Brandschutzklappen.

Häufige Fragen

Wie oft müssen Brandschutzklappen geprüft werden?

Nach dem Einbau und dann regelmäßig. Die DIN EN 15650 sieht Abstände von höchstens sechs Monaten vor, sofern keine nationalen gesetzlichen Vorgaben bestehen. Das VDMA-Einheitsblatt 24000 empfiehlt zwei halbjährliche Prüfungen und danach ein jährliches Intervall. Aus dem Arbeitsschutzrecht kommt zusätzlich eine Prüfung nach Gefährdungsbeurteilung, die ein Jahr nicht überschreiten soll.

Wer darf Brandschutzklappen prüfen?

Die wiederkehrende Funktionsprüfung führt eine befähigte Person durch — sie verantwortet auch die Dokumentation. Dazu gehört die Unterweisung am jeweiligen Klappentyp durch den Hersteller. Wo die Prüfverordnung des Landes greift, ist zusätzlich eine Prüfung durch Prüfsachverständige vorgesehen; dafür nennt die M-PrüfVO einen Abstand von drei Jahren.

Was wird bei der Prüfung genau kontrolliert?

Sichtprüfung, vollständiges Schließen und Öffnen, Auslösung des thermischen Auslösers, Ansteuerung, Endlagenmeldung, Gängigkeit und Dichtheit — plus ein Prüfprotokoll je Klappe.

Was kostet eine Brandschutzklappen-Prüfung?

Abhängig von Anzahl, Zugänglichkeit und Einbausituation. Der Preis pro Klappe sinkt mit der Stückzahl. Wir nennen ihn nach einer kurzen Bestandsaufnahme.

Wie wird die Prüfung dokumentiert?

Jede Klappe erhält ein eigenes Prüfprotokoll mit Kennzeichnung, Ergebnis und Mängelvermerk. Die Dokumentation dient dem Betreiber als Nachweis. Wie das konkret aussieht, zeigt der Abschnitt „Was Sie am Ende in der Hand halten“.

Was passiert, wenn ich Brandschutzklappen nicht prüfen lasse?

Die wiederkehrende Prüfung ist eine Betreiberpflicht — bauordnungsrechtlich über die Musterbauordnung und die jeweilige Landesbauordnung, dazu fordert die Produktnorm DIN EN 15650 die Prüfung selbst. Ohne Prüfung fehlt der Nachweis, dass die Klappen im Brandfall schließen. Der häufigste Fall in der Praxis ist nicht die fehlende Prüfung, sondern das überschrittene Prüfintervall — meist, weil die Fristen verschiedener Anlagen auseinanderlaufen.

Was ist der Unterschied zwischen Prüfung, Wartung und Instandhaltung?

Die Prüfung stellt die Funktion fest. Die Wartung hält sie durch Reinigung, Schmierung und Einstellung aufrecht. Instandhaltung ist der Oberbegriff und umfasst Inspektion, Wartung und Instandsetzung.

Gibt es wartungsfreie Brandschutzklappen?

Einige neuere Klappen gelten laut Hersteller als wartungsarm oder wartungsfrei. Von der wiederkehrenden Funktionsprüfung befreit das nicht — die baurechtliche Prüfpflicht bleibt bestehen. Wartungsfrei heißt außerdem nicht prüffrei im Regelintervall: Für solche Klappen kann der Hersteller ein eigenes, auch kürzeres Prüfintervall vorgeben als das halbjährliche des Regelfalls. Maßgeblich sind die Angaben in der Zulassung und der Herstellerdokumentation des jeweiligen Typs.

Wann muss eine Brandschutzklappe ausgetauscht werden?

Wenn sie nicht mehr sicher schließt, korrodiert oder beschädigt ist oder Ersatzteile fehlen. Bei asbesthaltigen Altklappen erfolgt der Austausch nach TRGS 519.

Gelten für ältere Klappen ohne CE-Kennzeichnung andere Fristen?

Brandschutzklappen nach DIN EN 15650 gibt es seit 2012. Bei älteren Klappen liegt statt der CE-Kennzeichnung eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder eine allgemeine Bauartgenehmigung vor. Das Funktionsprinzip ist dasselbe, und am Prüfumfang ändert sich nichts. Bei den Fristen ist die Lage sogar klarer als bei neueren Klappen: Diese Zulassungen und Bauartgenehmigungen fordern die Prüfung halbjährlich und lassen nach zwei mängelfreien Prüfungen ein jährliches Intervall zu. Maßgeblich sind die Unterlagen der jeweiligen Klappe.

Wie läuft es ab, wenn ich meine Klappen prüfen lassen möchte?

Nach kurzer Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Angebot, wir vereinbaren den Prüftermin, prüfen vor Ort und übergeben die vollständige Dokumentation. Werden Mängel festgestellt, erstellen wir auf Wunsch ein Angebot für die Reparaturen.

Kann ich den vollständigen Musterbericht sehen?

Ausschnitte daraus stehen weiter oben auf dieser Seite: eine Mangelseite mit Befund und Foto, die Übersicht der Bewertungen und das Prüfobjekt-Verzeichnis. Den vollständigen Musterbericht einer Brandschutzklappen-Prüfung senden wir Ihnen auf Anfrage zu — über das Kontaktformular oder telefonisch unter +49 2354 7793520.

Was passiert, wenn bei der Prüfung Mängel festgestellt werden?

Jeder Mangel wird im Prüfbericht mit Befund, Bewertung, erforderlicher Maßnahme und Foto dokumentiert. Sie sehen also nicht nur, dass etwas beanstandet wurde, sondern was zu tun ist. Werden Mängel festgestellt, erstellen wir auf Wunsch ein Angebot für die Reparaturen.

Wofür dient der Prüfbericht als Nachweis?

Der Prüfbericht ist der Betreibernachweis, dass die Klappen zum Prüfzeitpunkt geprüft wurden — gegenüber Behörden, Sachversicherern und der Feuerwehr. Jede Klappe erhält ein eigenes Prüfprotokoll mit Kennzeichnung, Ergebnis und Mängelvermerk.

Bekomme ich Unterlagen, die ich der Hygienekommission vorlegen kann?

Der Prüfbericht enthält eine Übersichtsseite über alle geprüften Objekte mit der Bewertung je Prüfpunkt — die Seite, die in Gremien vorgelegt wird. Dazu das Einzelprotokoll je Klappe.

Sicherheit beginnt mit einem Gespräch.

Wir erfassen Ihren Bestand, prüfen vor Ort und übergeben Ihnen die vollständige Dokumentation. Deutschlandweit im Einsatz.